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Diese Seite soll dazu dienen, Ihnen ein paar grundlegende Tipps zum Wickeln vorzustellen. Als erstes muss festgestellt werden, dass noch kein Meister oder keine Meisterin vom Himmel gefallen ist. Lassen Sie sich Zeit! Da in den ersten drei Jahren eines neuen Lebens dieses durchschnittlich fünf bis sechs mal am Tag gewickelt wird, haben Sie circa 6000 Windeln Zeit, es bis zur Perfektion zu erlernen. Die ersten Male wird es Ihnen wahrscheinlich nicht so leicht fallen, doch schon bald werden Sie den Dreh raushaben. Nutzen Sie die Zeit des Wickelns, um mit Ihrem Kind in Kontakt zu treten. Sie können etwa mit Ihrem Kind sprechen und spielen. Dem Baby gefällt es, nicht immer die Windel anzuhaben und frische Luft am Po zu spüren. Denn, auch wenn Windeln sicherlich sehr nützlich sind, haben sie doch eine beengende Wirkung auf das Baby. Zudem schützt eine gewisse Zeit ohne Windeln vor Wundsein und trägt zu einer positiven Grundstimmung des Babys bei. Wenn Ihr Baby beim Wickeln zappelig ist und sich nicht wickeln lassen möchte, versuchen Sie, es mit einem Spielzeug abzulenken, ihm etwas vorzusingen oder ähnlichem. Da hat sicherlich jedes Elternpaar seine eigenen Tricks, genauso wie jedes Baby seine eigenen Vorlieben. Heutzutage werden am häufigsten Wergwerfwindeln, auch Einmalwindeln genannt, verwendet, Stoffwindeln stellen jedoch auch eine Möglichkeit dar, die ebenfalls von Eltern genutzt wird. Über die Frage, welche Pflegeprodukte beim Windeln wirklich notwendig sind, herrschen verschiedene Meinungen vor. So wird zum einen vertreten, dass eine gründliche Reinigung mit Wasser, Waschlappen und Papier, wie etwa Toilettenpapier, ausreicht. Zum anderen wird stark gemacht, dass Feuchttücher besonders praktisch sind und diese genutzt werden sollten. Probieren Sie einfach die verschiedenen Varianten aus. Besonders unterwegs sind wohl Feuchttücher vorzuziehen, da nicht so viele Utensilien für die Reinigung vonnöten sind. Wenn Ihr Baby einen wunden Po oder rote Stellen hat, kann es sinnvoll sein, Wundschutzsalbe auf die betreffenden Hautpartien dünn aufzutragen. Jedoch kann hier auch auf frische Luft und gründliches Trocknen, wie etwa mit einem Fön, zurückgegriffen werden, damit die wunden Stellen abheilen.
Tipps fürs WickelnWenn Sie Ihr Baby wickeln, müssen Sie ein paar Regeln auf jeden Fall beachten:
- Das Baby darf auf der Wickelkommode niemals allein gelassen werden! Haben Sie das Baby immer im Blick! Zu jeder Zeit muss Ihnen möglich sein, es festzuhalten. Denn Babys machen gerne mal plötzliche Bewegungen und können sich bei einem Sturz von der Wickelkommode schwere Verletzungen zuziehen! Experten warnen davor, beim Wickeln zu telefonieren, da so die Aufmerksamkeit des Wickelnden stark beeinträchtigt ist.
- Um für die maximale Sicherheit des Babys auf der Wickelkommode sorgen zu können, sollten Sie die notwendigen Utensilien immer griffbereit in Ihrer Nähe haben, um das Baby nicht allein auf dem Wickeltisch liegen lassen zu müssen.
- Reinigen Sie die Haut des Kindes immer gründlich! Dabei sollten Sie auch an die Hautfalten im Bereich des Hodensackes bzw. beim Mädchen an den Genitalbereich denken. Sie sollten hierbei immer in Richtung After reinigen, damit Sie nicht die Darmkeime in den Genitalbereich schleppen. Das ist besonders bei Mädchen wichtig!
- Denken Sie beim Wickeln von Jungs daran, dass die kalte Luft, die beim Wickeln an die Haut des Jungen kommt, den Harndrang stimuliert. Deswegen sollten Sie während des Wickelns den Penis mit einer Windel oder einem Tuch abdecken. Auch beim Gebrauch des Föns ist bei Jungs mit Vorsicht zu agieren: Sie sollten darauf achten, dass der Fön nicht durch einen Urinstrahl des Säuglings getroffen wird.
- Lassen Sie keine kleinen oder spitzen Gegenstände in den Ablagekörben an der Wickelkommode stehen. Kleine Kinder schlucken sie bzw. verletzen sich daran.
- Sie dürfen keine Medikamente rund um die Wickelkommode stehen lassen! Zweijährige etwa, die oft noch gewickelt werden, oder auch Geschwisterkinder können sich damit vergiften. Ärzte bestätigen, dass die Folgen dramatisch sein können. Besonders Nasentropfen, die viele Eltern griffbereit auf die Wickelkommode stellen, um sie abends nach dem Wickeln dem Kind in die Nase zu tröpfeln, bringen ein Kind im Nu auf die Intensivstation.
- Waschen Sie sich nach dem Wickeln die Hände.
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